Der Traum vom Eigenheim

Für die meisten Menschen ist es die Erfüllung eines Lebenstraums, für viele andere wiederum einfach nur eine sichere Kapitalanlage – Wohneigentum. Ob Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus, wer in den eigenen vier Wänden lebt, der hat es geschafft, und ist fortan unabhängig vom Immobilienmarkt, von Mietspiegeln und Vermietern. Tatsache ist allerdings auch, dass kaum ein Käufer die nötigen finanziellen Mittel zum Erwerb einer Immobilie vollumfänglich ansparen konnte, und wer Bauen möchte, für den ist die finanzielle Belastung noch um ein Vielfaches höher. Hier kommt die Immobilienfinanzierung ins Spiel. Doch welche Methode ist die richtige?

Vier wichtige Finanzierungsmodelle zum eigenen Heim:

Bausparer:
Ein klassischer Weg eine Immobilie zu finanzieren ist auch heute noch der Bausparvertrag, auch Bauspardarlehen genannt. Der Vorteil liegt in der kalkulierbaren Laufzeit, einer bereits im Vorfeld verabredeten Summe, sowie im deutlich niedrigeren Zinsniveau (in der Regel spürbar unter Marktniveau). Allerdings handelt es sich dabei auch um einen auf lange Frist angelegten Kredit, den man frühzeitig abschließen muss.

Hypothekendarlehen:
Der Klassiker noch vor dem Bauspardarlehen, den es so in dieser Form allerdings nicht mehr gibt. Heute bezeichnet man als Hypothekendarlehen ein Annuitätendarlehen, bestehend aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil mit gleichbleibender Jahresleistung. Hier sinkt der Zinsteil mit jedem Jahr, dafür steigt der Tilgungsanteil.

Realkredit:
Hierbei handelt es sich um eine klassische Kreditform, bei der durch einen Sachwert oder Vermögenswert abgesichert wird. Diese Sicherheiten können Immobilien sein, Aktien, oder auch andere relevante Vermögenswerte. Sie sollen die Restschulden für den Kreditgeber sichern. Realkredite findet man in jedem Bereich auch außerhalb der Immobilienfinanzierung.

Versicherungsdarlehen:
Im Rahmen kurzfristiger Kapitalbeschaffungen kann man mit dem Versicherungsdarlehen – auch Policendarlehen genannt – eine Art Vorauszahlung durch den Darlehensgeber in Anspruch nehmen, die erst später fällig wird. Hier werden bspw. die eigenen Lebensversicherungen beliehen, wodurch das Ausfallsrisiko für den Kreditgeber entfällt, die Zinsen entsprechend also auch moderater ausfallen.

Die Qual der Wahl, welche Form und welchen Anbieter man nehmen sollte, kann durch unabhängige Vergleichsportale wie http://www.immobilienfinanzierung.net/ vereinfacht werden.

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